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So also haben Sie Ihre Schulzeit verbracht, Fidel? Mit der Planung des perfekten Mordes. Verkehrt war's nicht.
― Richard Poole

Angelique Morel, eine alte einheimische Frau auf Saint Marie, einer Insel in der Ostkaribik, prophezeit während eines von ihr durchgeführten Voodoo-Rituals ihre eigene Ermordung durch einen vernarbten Mann, der schon einmal getötet hat. Der zufällig anwesende Officer der Polizei, Dwayne Myers, ist entsetzt.

Immer noch nachdenklich, wegen des Vorfalls in der vergangenen Nacht erscheint Myers am nächsten Tag zum Dienst. Beinahe gleichzeitig läuft ein Anruf in der Polizeistation von Honoré ein. Vor Ort stellt Myers zu seinem Entsetzen fest, dass es die Frau ist, die in der letzten Nacht ihren Tod vorausgesagt hat, welche tot im Naturwissenschaftsraum der Notre Dame Schule aufgefunden worden ist, vergiftet durch eine tödliche Dosis Zyanid.

Im Unterrichtsraum für Naturwissenschaft begutachtet Detective Inspector (DI) Richard Poole, der die Mordermittlung leitet, zunächst das Skelett an der Wand, bevor er, angesichts zweier gefundener Gläser Rum die Frage aufwirft, warum Angelique Morel in dem Raum Alkohol getrunken haben mag, und mit wem.

Officer Fidel Best, der in seiner Kindheit hier zur Schule ging, fördert eine Flasche Rum aus der Schublade des Schreibtisches zutage. Er erinnert sich noch gut daran, dass sein ehemaliger Lehrer gedacht hat, die Schüler würden nicht merken, wenn er sich zwischendurch einen genehmigt.

Als Poole laut darüber nachdenkt, wer die Frau ermordet haben könnte, wiederholt Dwayne Myers das, was die Ermordete am Strand gesagt hat. Seinen überraschten Kollegen erklärt Myers im Anschluss, was sich in der Nacht zuvor, in seinem Beisein, zugetragen hat. Dwayne Myers sagt aus, dass auch andere Anwesende gehört haben, dass die Ermordete ihren eigenen Mord vorausgesagt hat und das die Knochen niemals lügen. Woraufhin Poole zweifelnd erwidert, dass das mal was ganz Neues sei.

Dunham

Nicholas Dunham erscheint in der Schule und will wissen, was passiert ist.

Kurze Zeit später taucht der Leiter der Schule, Nicholas Dunham aufgeregt am Tatort auf und will wissen, was los ist. Detective Sergeant (DS) Camille Bordey weist Poole mit einem vielsagenden Blick darauf hin, dass der Schulleiter eine auffällige Narbe auf der linken Wange hat. Dunham erklärt Poole, dass Angelique Morel seine Schwiegermutter gewesen ist, dass er aber verwitwet sei.

Poole fragt Dunham, ob er mit seiner Schwiegermutter am Tatort Rum getrunken hat, was dieser verneint. Er habe sich zwar am Morgen mit ihr getroffen, doch die Rumflasche habe in der Schublade seines Schreibtisches gelegen.

Fidel Best findet inzwischen heraus, dass eines der Gläser nach Mandeln riecht. Daraufhin erkundigt sich Richard Poole beim Schulleiter, ob er Zyanid im Schrank des Unterrichtsraumes aufbewahrt. Nicholas Dunham bestätigt dies, weist Poole aber darauf hin, dass der Schrank abgeschlossen ist. Dunham öffnet den Schrank in Pooles Beisein und zeigt ihm, dass alle Chemikalien noch an Ort und Stelle sind.

Zyanid-Test

Ein Test soll beweisen, dass sich Zyanid im Rum befindet.

Mit einem Test stellt Richard Poole fest, dass in dem Rum des Glases, bei dem Best den Geruch von Mandeln festgestellt hat, tatsächlich Zyankali ist. Auf dem Weg nach Draußen sagt Dunham im Beisein von Poole und Camille Bordey aus, dass sich seine Schwiegermutter mit ihm treffen wollte, um sich Bücher auszuleihen, die mit Kräuterheilmitteln zu tun haben. Er bestätigt gleichfalls gewusst zu haben, dass Angelique Morel Voodoo ausgeübt hat. Dunham sagt aus, dass er sich etwa zehn Minuten lang mit seiner Schwiegermutter unterhielt und sie danach allein in dem Raum ließ.

Die Mitarbeiterin von Dunham, Schulsekretärin Molly Kerr, bestätigt die Aussagen des Schulleiters, nachdem sie dazu kommt. Sie gibt an, dass sie die Ermordete am Morgen auf das Schulgelände gelassen und sie zum Klassenraum des Schulleiters gebracht hat. Danach sei sie wieder in ihr Büro gegangen, wo sie zwanzig Minuten lang geblieben ist, bis Pater Charles die Leiche fand und sie alarmiert hat. Woraufhin sie einen Krankenwagen anrief und die Polizei informiert hat.

Camille hat einen Verdacht

Camille Bordey verdächtigt den Schulleiter des Mordes an Angelique Morel.

Auf dem Weg aus der Schule fasst Richard Poole die Ereignisse zusammen. Dabei äußert Camille die Ansicht, dass es bestimmt der Schulleiter war. Sie erwähnt die Narbe. Doch Poole bittet darum nicht damit anzufangen, da er nicht an Voodoo glaubt. Er weist darauf hin, dass er sich als Detective auf handfeste Tatsachen und forensische Beweise verlässt. Jedoch weist Camille den DI wütend darauf hin, dass Voodoo ein Jahrhunderte alter, kreolischer Glaube ist, den er nicht negieren kann.

Poole und Camille Bordey fahren, bevor der DI Pater Charles befragen will, zum Haus der Ermordeten, um zu sehen, wie sie gelebt hat. Dort stößt Richard Poole unter anderem auf ein Glas mit einer eingelegten Eidechse. Auch eine Reihe verschiedenster Kräuter und Wurzeln finden die beiden Polizisten dort vor. Auch einen Stapel Bücher über Kräuter-Heilkunde. Was den DI auf die Frage bringt, warum sich Angelique Morel zusätzlich ein solches Buch beim Schulleiter ausleihen wollte.

Schrein

Camille findet eine Art Schrein, mit Bildern von Dlilah Dunham im Haus von Angelique Morel.

Währenddessen findet Camille eine Art Schrein mit Fotos von Delilah Dunham, der Tochter der Verstorbenen. Poole findet kurz darauf starke Medikamente in einem der Wandschränke. Gleichfalls ein Bild des Schulleiters, welches sie offensichtlich bei einem Voodoo-Ritual hat verbrennen wollen. Camille Bordey will im Anschluss sofort nochmal mit dem Schulleiter reden, doch Poole möchte sich zunächst mit Pater Charles unterhalten.

Zurück an der Schule befragen DI Poole und DS Bordey den Pater. Er sagt aus, er habe den Hausmeister Tom Hilton auf dem oberen Gang getroffen, bevor er die Leiche im Klassenraum des Schulleiters fand. Er hat jedoch nicht gesehen, woher der Hausmeister kam. Poole und Camille Bordey fragen den Pater auch zum Tod von Angelique Morels Tochter. Der Pater sagt, dass es Selbstmord gewesen sein soll.

Hausmeister

Dwayne Myers hat den Hausmeister ausfindig gemacht und zur Polizeistation gebracht.

In Honoré hat Dwayne Myers inzwischen den Hausmeister Tom Hilton ausfindig gemacht und von der Bar, in der er gesessen hat, mitgenommen zur Polizeistation. Zur selben Zeit verlassen Poole und Camille die Schule. Camille mutmaßt, dass Angelique Morel wusste, dass ihr Leben in Gefahr ist und sie es in Form des Voodoo-Rituals zum Ausdruck bringen wollte. Camille schlägt außerdem vor, dass sie und Poole sich mit ihrer Mutter unterhalten sollten, da diese Angelique bestimmt gut kannte.

Catherine Bordey weiß prompt zu berichten, dass Delilah Dunham eine Affäre hatte. Vor 15 Jahren. Als ihr Mann davon erfahren hatte, stellte er Delilah zur Rede. Angeblich soll Delilah hin und her gerissen gewesen sein, zwischen ihrem Mann und ihrem Geliebten. Angeblich hat sie sich dann eines Nachts von den Klippen in die Fluten des Meeres gestürzt. Was jedoch nicht bewiesen werden konnte, da nie die Leiche von Delilah aufgetaucht ist. Außerdem weiß Catherine, dass der Geliebte von Delilah Charlie Dean hieß.

Handschellen

Camille Bordey legt dem Schulleiter Handschellen an und verhaftet ihn wegen Mordes.

Zurück auf der Polizeiwache lässt Poole den Hausmeister vernehmen. Zudem stellt sich heraus, dass Nicolas Dunn an dem Morgen des Mordes an Angelique Morel nicht, wie er es zuvor behauptet hat, auf dem Marktplatz gewesen ist. Richard Poole befragt Fidel, was für eine Art Schulleiter Dunham gewesen ist. Er bekommt das Bild eines strengen, aufgeblasenen und kleinkarierten Mannes präsentiert. Camille bringt es auf den Punkt, indem sie behauptet, dass Dunn das Bild eines Killers vermittelt.

Richard Poole beschließt, Nicholas Dunham zum Verhör abzuholen. Aus diesem Grund fährt er mit Camille zur Schule, wo sie Dunn vor dem Gebäude antreffen. Nicholas Dunn weigert sich mitzukommen, woraufhin Camille Bordey dem Mann Handschellen anlegt und ihn wegen des Mordes an Angelique Morel verhaftet. Poole gibt seiner Kollegin im Anschluss zu verstehen, dass er ein bisschen mehr Feingefühl von ihr erwartet hat und merkt ironisch an, dass sie zum Glück nicht bewaffnet sei.

Commissioner und Camille

Der Commissioner stellt Camille wegen der Verhaftung von Dunham zur Rede.

Wieder auf der Polizeistation sperrt Camille den Schulleiter in eine der Arrestzellen. Inzwischen bekommt Fidel Best von der Gerichtsmedizin die Bestätigung, dass Angelique Morel wirklich an einer Zyanid-Vergiftung gestorben ist. Camille behauptet, dass das ihre Theorie untermauert, dass Dunham der Mörder ist. Richard Poole verlangt im Gegenzug von ihr, zu beweisen, dass er es wirklich ist, ohne dabei die Worte: Verdammt, Mann, oder Voodoo zu benutzen. Er gibt zu bedenken, dass Dunham ein sehr dummer Mörder gewesen wäre, hätte er die Frau an seinem Arbeitsplatz ermordet.

Der Commissioner, der unauffällig die Wache betreten hat, unterstützt Pooles Ansicht grimmig. Er teilt seinen Untergebenen mit, dass er einen Anruf von Nicholas Dunham erhalten hat. Patterson weist darauf hin, dass Dunham einen großen Einfluss auf Saint Marie hat.

Waisenhaus

Dunham lässt sich von den Schwestern des Waisenhauses sein Alibi bestätigen.

Richard Poole erklärt dem Commissioner, dass er bei den andauernden Ermittlungen noch keine eindeutige Aussage machen kann, ob Dunham wirklich der Mörder ist. Camille konfrontiert Dunham im Beisein des Commissioners damit, dass er gelogen hat, was seinen Aufenthalt auf dem Markt betrifft. Dunham kontert damit, dass er dem Commissioner gerne zeigen wird, wo er tatsächlich war.

Nicholas Dunham führt die Polizisten zu einem Waisenhaus. Er gibt zu, dass er nicht gesetzeskonform gehandelt hat, weil er Computer, die ihm von der Schulbehörde zugewiesen worden sind, an das Waisenhaus weitergegeben hat, da die Computer der Schule noch tadellos und auf der Höhe der Zeit sind. Die Nonnen können den Zeitpunkt von Dunhams Anwesenheit bestätigen. Aufgrund dieser Entwicklung wirft Poole Camille einen fragenden Blick zu.

Vor dem Waisenhaus

Vor dem Waisenhaus weist der Commissioner darauf hin, dass Dunham ein schwieriger Mensch ist der gerne Spielchen spielt.

Vor dem Waisenhaus meint der Commissioner, dass diese Angelegenheit sehr peinlich gewesen ist. Poole nimmt seine Kollegin in Schutz und gibt zu bedenken, dass das nicht passiert wäre, wenn Dunham sein Alibi nicht verschwiegen hätte. Daraufhin erklärt der Commissioner, dass Nicholas Dunham ein schwieriger Mensch ist, der gerne Spielchen spielt. Dabei erklärt Patterson die Umstände der Ermittlungen zum Verschwinden von Dunhams Frau. Er sagt aus, dass er persönlich die Ermittlungen leitete und er sogar die Veranda von Dunhams Haus, die er kurz nach dem Verschwinden seiner Frau bauen ließ, hat umgraben lassen. Doch die Leiche von Dunhams Frau tauchte nie auf, weshalb man keine Fremdeinwirkung nachweisen konnte.

Später am Tag stehen Dwayne Myers und Fidel Best am Strand des Hafens und Myers befragt seinen Kollegen nochmal unter vier Augen, was für eine Art Schulleiter Dunham war. Fidel erzählt, dass Dunham richtig fies sein konnte. Als er in der Schule war, nahm er ihm ein paar neue Fußballschuhe weg.

Pater an der Schule

Poole und Bordey unterhalten sich an der Schule mit Pater Charles Dean.

Währenddessen befragen Richard Poole und Camille Bordey Pater Charles Dean zu seinem Verhältnis mit Delilah Dunham. Der Pater erzählt, dass sie sich durch einen Autounfall kennengelernt hätten, bei dem sich Delilah Dunham den linken Arm an zwei Stellen gebrochen hat. Danach habe Dean sie im Krankenhaus besucht und das sei der Beginn ihrer Affäre gewesen. Dean gibt auch an, dass Delilah ihrem Mann die Affäre gestand und dass Nicholas Dunham am Boden zerstört gewesen ist.

Dean erklärt den Polizisten, dass Dunham seinerzeit Delilah angefleht hat sie nicht zu verlassen und er selbst sie unter druck setzte, es doch zu tun. Er habe ihr keine Wahl gelassen. Dean kann jedoch nicht sagen, wie sich Delilah letztlich entschieden hat, da sie vorher verschwunden ist. Danach, so Dean, sei er Priester geworden, um Buße zu tun für sein Handeln.

Sand und Zement

Poole erklärt Camille, dass die Zusammensetzung für den Bau der ersten Veranda von Dunhams Haus falsch gewesen ist.

Poole sagt Dean, dass er dessen Freundschaft zu Nicholas Dunham etwas seltsam findet. Woraufhin Dean dem DI erklärt, dass sie beide sich längst wieder versöhnt hätten. Verbunden durch den Verlust der Frau, die sie beide liebten. Trotz der Ansichten der verstorbenen Angelique Morel glaubt Charles Dean nicht, dass Dunham ein Mörder ist.

Nach der Befragung erklärt Poole seiner Kollegin Camille, dass die seinerzeit aufgerissene Veranda von Dunhams Haus ohnehin früher oder später in sich zusammengefallen wäre. Er hat das anhand einer Liste von Baumaterialien eruiert, die Nicholas Dunham seinerzeit bestellt und gekauft hat. Er erläutert, dass Dunham zu viel Kalk und zu wenig Sand und Zement verwendet hat. Bei dieser Erklärung stutzt Poole schließlich. Er fragt sich, warum Dunham den Commissioner anrief, als er unter Arrest gestanden hatte. Er fragt sich, warum er ihn und die Polizei bloßstellen wollte, wenn er doch ein Alibi für den Zeitpunkt des Mordes hat.

Pyjama

Camille amüsiert sich über den Aufzug von Richard Poole, der seinen Pyjama trägt.

Unterwegs besorgt sich Richard Poole ein Aquarium, ohne durchblicken zu lassen wofür er es haben will, was Camille etwas nervt. Als sie Richard Poole am nächsten Morgen in seiner Hütte abholen will ist sie etwas früh dran und erwischt ihren Vorgesetzten im Pyjama. Sie erkundigt sich keck, ob es ihm in all den Sachen nicht zu warm ist und schlägt vor es wie sie zu machen, nämlich nackt zu schlafen, was ihr einen missbilligenden Blick von Poole einbringt.

Während sich Poole für den Dienst zurecht macht erklärt er Camille, dass er das Aquarium besorgt und eine Glühbirne mit etwas Sekundenkleber hinein gelegt hat, um Fingerabdrücke auf einem Paar Latex-Handschuhen sichtbar zu machen. Die Handschuhe übergibt er auf der Polizeistation Fidel Best, damit dieser sie mit Fingerabdrücken abgleicht, die im System sind.

Dunham und Kerr

Richard Poole konfrontiert Nicholas Dunham und Molly Kerr damit, dass er nicht an den Selbstmord von Delilah Dunham glaubt.

Richard Poole fasst zusammen, was sie bisher herausgefunden haben. Dabei führen alle Spuren immer wieder zum Schulleiter Nicholas Dunham. Er beschließt, dem Schulleiter zu zeigen, dass sein Einschüchterungsversuch mit dem Commissioner nicht funktioniert hat, wovon besonders Camille Bordey begeistert ist, die Dunham von Beginn an unter Verdacht gehabt hat.

Gemeinsam mit Camille fährt Richard Poole im Anschluss zu Nicholas Dunhams Haus. Dabei bemerken Poole und Camille auch die Anwesenheit von Molly Kerr. Poole konfrontiert Dunham damit, dass er seinen bisherigen Aussagen nicht glaubt und dass er immer und immer wieder dieselben Fragen stellen wird, bis er ihm endlich die Wahrheit sagen wird.

Schließlich gibt Dunham zu, dass ihn Angelique Morel an der Schule aufsuchte um ihn des Mordes an ihrer Tochter zu beschuldigen. Bei der Frage des Inspectors, was diesmal bei den Anschuldigungen von Angelique Morel anders war, als früher, springt Molly Kerr für den Schulleiter in die Bresche und sagt, dass Dunham kein Killer sei.

In der Bar

In Cathrine´s Bar kommt Richard Poole die finale Idee zur Lösung des Falles.

Später in Cathrine's Bar meint Poole zu seinen Kollegen, dass er irgendetwas übersieht. Als er von einem Rum-Limone-Cocktail trinkt kommt ihm der zündende Gedanke. Er lässt alle Verdächtigen und den Commissioner an der Schule zusammenkommen um ihnen die Auflösung des Falls zu verraten.

Dort erklärt Richard Poole den Anwesenden, dass weder der Hausmeister noch der Pater ein Mordverdächtiger ist, da beide nicht das Zeug dazu haben Menschen umzubringen. Der Pater kann hingegen die Vermutung von Richard Poole bestätigen, dass Angelique Morel bereits eine todkranke Frau war, als sie scheinbar ermordet worden ist.

Richard Poole führt jedoch weiter aus, dass Angeliques Tod, trotz der festgestellten Zyanid-Vergiftung kein Mord war, sondern vielmehr Selbstmord. Angelique Morel hat dabei alles so aussehen lassen, als wäre Nicholas Dunham ihr Mörder. Als Poole im Anschluss alle Verdächtigen entlässt, will auch Dunham gehen, doch der Inspector legt dem verblüfften Schulleiter Handschellen an und verhaftet ihn wegen Mordes. Nicht an Angelique Morel, sondern an deren Tochter Delilah, seiner verschwundenen Frau.

Wieder an der Schule

DI Poole führt am Tatort aus, was er herausgefunden hat.

Der Inspector führt aus, dass Dunham vor fünfzehn Jahren, als seine Frau verschwand zu viel Kalk für seine Veranda bestellte und er hinterfragt, was der Schulleiter mit all dem Kalk getan hat. Poole führt weiter aus, dass man unter Hinzugabe von Wasser Löschkalk erhält, der in der Lage ist, innerhalb von Tagen das Fleisch von den Knochen einer Leiche zu lösen. Er erklärt, dass es dem Mörder von Delilah nicht darum ging, die Leiche loszuwerden, sondern sie vielmehr zur Schau zu stellen. Dabei begibt sich Poole, wie zu Beginn seiner Ermittlung zu dem Skelett im Unterrichtsraum.

Richard Poole fragt Charles Dean, wo sich Delilah bei dem Unfall den Arm gebrochen hat und erfährt, dass es der Oberarmknochen und die Speiche gewesen sind. Daraufhin deutet Poole auf die entsprechenden Knochen des Skeletts, wo exakt an diesen Stellen verheilte Brüche zu erkennen sind.

Essen wie Zuhause

Richard Poole ist glücklich, weil er etwas zu essen bekommt, wie er es aus seinem geliebten England gewohnt ist.

Überführt sagt Nicholas Dunham zynisch zu Dean, dass er ihm vor fünfzehn Jahren prophezeit habe, dass Delilah ihn nie wegen Dean verlässt. Daraufhin will sich der Priester wutentbrannt auf Dunham stürzen, doch Fidel Best kann den Mann davon abhalten. Danach führt Best den Schulleiter ab. Auf der Wache reicht Dwayne seinem Kollegen ein Paar Baby-Fußballschuhe. Damit, falls er mal ein kind haben wird, egal ob Junge oder Mädchen, welche habe. Fidel ist gerührt von diesem Geschenk.

In seiner Hütte versucht Poole indessen die im Haus lebende Eidechse mit Katzenfutter zu füttern, was das Reptil jedoch verschmäht. Dabei taucht Camille Bordey auf und lädt ihn zu einem Essen in Catherine's Bar ein, dass ihre Mutter, typisch englisch, für ihn kochen will. Poole lässt sich überzeugen mitzugehen und ist wenig später ganz angetan von dem Essen, das ihm von Catherine serviert wird. Er greift mit Begeisterung zu und ist glücklich der Einladung gefolgt zu sein.

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